Um erfolgreich kommunizieren zu können, muss man die Komplexität der Kommunikation verstanden haben. Dabei helfen uns die Kommunikationsmodelle von
Watzlawick, Schulz von Thun und der Transaktionsanalyse. Zum anderen muss man sich die Komplexität der Kommunikationsabläufe vergegenwärtigen.
In diesem Artikel lesen Sie welche Faktoren in der Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Gegenüber eine Rolle spielen.
Einflussfaktor Nr. 1: Wir verbinden alle verschiedene Assoziationen mit einem Wort
Wir sprechen alle die gleiche deutsche Sprache. Trotzdem assoziiert jeder mit einem konkreten Wort ein anderes Bild. Machen Sie mal am Arbeitsplatz oder daheim einen Test und lassen Sie jeden am Test beteiligten seine Assoziation zum dem Wort "Auto" aufschreiben. Sie werden erstaunt sein, welche unterschiedlichen Bilder jeder mit dem Wort "Auto" verknüpft.
Einflussfaktor Nr. 2: Wir senden und empfangen nicht auf der gleichen Ebene
Das Modell von Schulz von Thun zeigt, wie komplex Kommunikation ist. Das 4-Ohren-Prinzip beschreibt in einem kommunikativen Prozess den Tatbestand, dass der Sender auf mindestens einer der oben dargestellten Ebenen sendet, der Empfänger die gesendete Botschaft auf mindestens einer der vier Ebenen / Ohren hört, versteht und interpretiert (Sach-Ohr, Appell-Ohr, Beziehungs-Ohr, Sachoffenbarungs-Ohr).
Einflussfaktor Nr. 3: Individuelle Ausprägungen bei der Kommunikation
Jeder Mensch hat seine individuelle Ausprägung in Hinblick auf die Wahrnehmung und Interpretation von Kommunikationsabläufen. Diese Wahrnehmung beeinflusst die Aktion und Reaktion innerhalb seiner Kommunikation. Darüber hinaus haben wir aufgrund von Sozialisation und Erziehung unterschiedliche Konditionierungen, ob und wie wir uns in einem Kommunikationsprozess verhalten. Im NLP (Neuro Lingusistisches Programmieren) wird in Bezug auf die Kommunikation zwischen verschiedenen Wahrnehmungskanälen
- visuell
- auditiv
- kinästhetisch
- olfaktorisch
unterschieden. Diese Wahrnehmungskanäle finden sich auch in der sprachlichen Äußerung eines Menschen wieder. Ein kinästhetisch geprägter Mensch benutzt in seinen sprachlichen Äußerungen viele Verben wie fühlen, empfinden, erleben - ein visuell geprägter Mensch verwendet Verben wie sehen, wahrnehmen, beobachten.
Einflussfaktor Nr. 4: Es gibt verschiedene Typen in Hinblick auf die Kommunikation
- Redselige
- Geschwätzige
- Schweigsame
- Rechthaberische
- Ängstliche
- Misstrauische
- Nervöse
- Unentschlossene
Fazit
Wenn man sich diese 4 verschiedenen Einflussfaktoren vergegenwärtigt, dann wird deutlich, wie komplex die Abläufe innerhalb der Kommunikation sind und wie achtsam man bei der Kommunikation sein muss, damit man möglichst wenig Missverständnisse hervorruft.
Kommunikationsmodelle
Kommunikationsmodelle sind die Grundlagen für eine erfolgreiche Kommunikation Mangelnde Absprachen zwischen Kollegen oder dem Chef, Missverständnisse oder Streit mit Arbeitskollegen sind häufig Ausdruck von unzureichender Kommunikation.
Besonders im Dienstleistungsbereich, im Umgang mit Kunden, sind Kenntnisse über Kommunikationsstrategien und Kommunikationsmodelle die Grundlage für erfolgsorientiertes Handeln.
Darüber hinaus leiden viele Menschen darunter, dass sie sich in kommunikativen Situationen dem Gegenüber unterlegen fühlen. In allen diesen beschriebenen Situationen geht es um das Thema Kommunikation. Das Erlernen von Kommunikationsstrategien und –formen erleichtert den Umgang mit Mitmenschen zuhause und im Büro.
Kommunikationsstrategien kann man erlernen. Um Kommunikationsabläufe in einem Gespräch gut wahrnehmen und einschätzen zu können, sollte man sich mit den Grundlagen folgender Kommunikationsmodelle beschäftigen:
Modell und Übung von Paul Watzlawick Modell und Übung von Schulz von Thun Modell und Übung zur Transaktionsanalyse Der Begriff der Kommunikation bezeichnet den wechselseitigen Austausch von Gedanken in Sprache, Schrift und Bild. In Kommunikationsmodellen wird in Form eines Modells dargestellt, was in der Kommunikation zwischen Gesprächspartnern stattfindet.
Viel(Lese)Vergnügen und Aha-Erlebnisse beim Ausprobieren der Übungen?
Henriett Stegink |